Der Landkreis Zwickau ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in den neuen Bundesländern. Aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt und seines kulturellen Erbes ist er einer der attraktivsten Lebensräume in Sachsen. Seine breit aufgestellte Bildungslandschaft garantiert eine durchgängige Betreuung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen.

Unsere moderne, dienstleistungsorientierte und familienfreundliche Landkreisverwaltung ist Dienstleister für rund 316.000 Bürgerinnen und Bürger und 14.000 Unternehmen und freut sich auf Ihre Mitarbeit!

Das Landratsamt Zwickau sucht

eine Koordinierungskraft soziale Integration und Partizipation
unter der Kennziffer 52/2021/DII
im Dezernat Jugend, Soziales und Bildung
für das Sozialamt/Sachgebiet Asyl
in Vollzeit
Stellenbewertung Entgeltgruppe 9c TVöD-VKA
Beschäftigungsdauer unbefristet
Beschäftigungsbeginn 1. Mai 2021

Ihr Aufgabengebiet:

  • Angebots- und Bedarfserfassung sowie Angebotskoordination und -vernetzung auf Landkreisebene
    - Erfassung, Koordinierung, Strukturierung, Weiterentwicklung sowie Begleitung von integrativen Angeboten und
      Projekten sowie Vorhaben zur interkulturellen Öffnung, insbesondere in den Bereichen
           - Ehrenamtsmanagement
           - Kultur, Sport und Freizeit
           - Sprach- und Kulturmittlung sowie Dolmetscherdienste
           - Spracherwerb
           - Sozialwesen
           - Bildungs- und Nachhilfeangebote
           - Berufsorientierungsangebote, bspw. Arbeitsgelegenheiten
           - Arbeitsmarkt
           - Wohnungsmarkt / Wohnungsvermittlung
    - Koordinations- und Vermittlungsaufgaben für die Erstintegration von Kontingentflüchtlingen
    - Vernetzung relevanter Akteure (zuständige Stellen in der Landkreisverwaltung, kommunale Anlaufstellen in den
      Städten/Gemeinden, Jobcenter, Bildungsagentur, Wohnungsanbieter etc.)
    - Fungieren als Ansprechpartner der kommunalen Integrationsberatungsstellen für überregionale Themen
    - Planen, Organisieren und Teilnahme an Netzwerkberatungen, Netzwerkarbeit auf Landesebene
  • konzeptionelle Aufgaben, vor allem
    - Beratung zu Konzeptionen, Antragstellung und Finanzierungsmöglichkeiten integrativer Vorhaben von
      Städten/Gemeinden, Verbänden, Vereinen, Institutionen, Wohlfahrtsverbänden etc.
    - Erstellung von Konzeptionen zur sozialen Integration und Partizipation, insbesondere unter Berücksichtigung der von
      den Kommunalen Integrationskoordinatoren übermittelten Bedarfe der Kommunen, Ableitung von Handlungsempfehlungen
    - konzeptionelle Mitarbeit zur Entwicklung von statistischen Erhebungen auf kommunaler Ebene
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere
    - themenspezifische Bedarfsfeststellung für die Integrationsarbeit und differenziert nach kulturellen Hintergründen
    - auf die unterschiedlichen Empfängerhorizonte angepasste Information der Menschen über die verschiedenen
      Hilfemöglichkeiten
    - Planung, Organisation und Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit
    - Betreuung der Internetpräsenz in Absprache mit der Ausländerbeauftragten und Pressebüro
    - Erarbeitung von Beiträgen zur Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Erwartungen:

  • ein bis zum Besetzungstermin erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplomgrad mit dem Zusatz FH oder Bachelor) der Fachrichtungen
    - Sozialmanagement
    - Arbeit, Integration und soziale Grundsicherung
    - Interkulturelle Kommunikationsberatung
    - Humanitäre Hilfen
    - oder einer vergleichbaren Fachrichtung
    vorzugsweise mit Schwerpunkten Migration/Integration
  • Kenntnisse zu gesetzlichen und sonstigen Regelungen mit Relevanz für Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere Ausländerrecht, Asylverfahrens- und Aufenthaltsrecht, Asylbewerberleistungsrecht, Richtlinie Integrative Maßnahmen, Richtlinie Soziale Betreuung
  • Organisationsfähigkeit, Verhandlungskompetenz sowie soziale und interkulturelle Kompetenz
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, wertschätzende und reflektierte Grundhaltung
  • souveränes, zuvorkommendes und verbindliches Auftreten
  • Teamfähigkeit, Flexibilität, persönliches Engagement, hohe Belastbarkeit, Kooperationsfähigkeit und eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • strukturelle Verwaltungskenntnisse
  • sicherer Umgang mit den gängigen Office-Programmen
  • Bereitschaft zur Qualifizierung
  • PKW-Führerschein und Bereitschaft zur dienstlichen Nutzung des Privat-PKW

Unser Angebot:

  • Einstellung als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter nach TVöD-VKA
  • familienfreundliche flexible Arbeitszeiten (keine Kernzeiten)
  • alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, z. B. eine jährliche Sonderzahlung, vergünstigte Versicherungstarife, die Zahlung von vermögenswirksamen Leistungen, Urlaubsanspruch in Höhe von 30 Tagen pro Kalenderjahr und eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung bei Anstellung nach TVöD
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • schrittweise Einarbeitung

Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) IX sind ebenfalls ausdrücklich willkommen. Ein entsprechender Nachweis der Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann reichen Sie bitte Ihre aussagefähige und vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Schul- und Abschlusszeugnisse mit Notenspiegel, Qualifikationsnachweise, lückenlose Arbeitszeugnisse und dienstliche Beurteilungen) elektronisch und unter Angabe der Kennziffer über unser elektronisches Bewerberportal ein.

Bitte sehen Sie von einer Papierbewerbung oder einer Bewerbung per E-Mail ab. Eingesendete Unterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beiliegt. Bei Fehlen des Rückumschlags werden die Unterlagen datenschutzkonform vernichtet.

Bewerbungsschluss: 11. April 2021

Wir weisen Sie darauf hin, dass nur vollständige und innerhalb der Bewerbungsfrist eingegangene Bewerbungsunterlagen im Auswahlverfahren berücksichtigt werden können.

Die/Der nach Durchführung des Stellenbesetzungsverfahrens für die Einstellung vorgesehene Bewerberin/Bewerber ist verpflichtet, ein Behördenführungszeugnis nach § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und die Erstellungskosten zu tragen. Es ist nicht notwendig, bereits den Bewerbungsunterlagen ein Führungszeugnis beizufügen.

 

 

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