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Der Landkreis Zwickau ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in den neuen Bundesländern. Aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt und seines kulturellen Erbes ist er einer der attraktivsten Lebensräume in Sachsen. Seine breit aufgestellte Bildungslandschaft garantiert eine durchgängige Betreuung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen.

Unsere moderne, dienstleistungsorientierte und familienfreundliche Landkreisverwaltung ist Dienstleister für rund 312.000 Bürgerinnen und Bürger und 14.000 Unternehmen und freut sich auf Ihre Mitarbeit!

Das Landratsamt Zwickau sucht

eine/einen
Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Ausbildungsförderung
mit besonderen Aufgaben
unter der Kennziffer 231/2021/DII
im Dezernat Jugend, Soziales und Bildung
für das Sozialamt / Sachgebiet Sonstige Hilfen
in Teilzeit mit ca. 31 Wochenstunden
Stellenbewertung Entgeltgruppe 9a TVöD-VKA
Beschäftigungsdauer unbefristet
Beschäftigungsbeginn 01.01.2022


Ihr Aufgabengebiet:

    • Bearbeitung von Widersprüchen (BAföG)
      - Entgegennahme von Widersprüchen
      - Analyse des Widerspruchsbegehrens
      - im Bedarfsfall weiterführende Sachverhaltsermittlungen bzw. Veranlassung weiterführender erforderlicher
        Maßnahmen durch die Sachbearbeitung
      - soweit erforderlich und sachdienlich Erörterung mit dem Widerspruchsführer
      - Entscheidung zu Akteneinsichtsersuchen einschließlich Gebührenfestsetzung nach Kostensatzung
      - Überprüfung der Bescheide auf formelle und materielle Rechtmäßigkeit
           - Prüfung der Zulässigkeit des Widerspruches
                o Formerfordernis
                o Fristeinhaltung
                o Zulässigkeit des Rechtsmittels
                o Zulässigkeit des Rechtsweges
           - Prüfung auf Begründetheit des Widerspruches
                o formelle Rechtmäßigkeit des angefochtenen Verwaltungsaktes
                o ggf. Nachholung der Anhörung
                o materielle Rechtmäßigkeit des angefochtenen Verwaltungsaktes o Zweckmäßigskeitabwägung
      - bei rechtswidrigen Bescheiden
           o Veranlassung der Erstellung maschinell generierbarer Abhilfebescheiden bzw. Fertigung Abhilfebescheide
      - bei rechtmäßigen Bescheiden
           o Anhörungsverfahren einschließlich Erläuterung der Sach- und Rechtslage
           o Erstellung Widerspruchsbericht einschließlich Darlegungen zur Zulässigkeit und Begründetheit und
              Entscheidungsempfehlung
           o Abgabe an die Landesdirektion
    • Unterstützung eines einheitlichen Verwaltungshandelns im Bereich BAföG
      - Auswertung der Rundschreiben des Landesamtes für Ausbildungsförderung
      - Teilnahme an Beratungen des Landesamtes für Ausbildungsförderung und Multiplikation
      - Kommunikation mit dem Landesamt für Ausbildungsförderung (Ansprechpartner zu Fragen des Landesamtes bzw. an
        das Landesamt)
      - fachliche Anleitung der Sachbearbeiter BAföG
      - Erarbeitung von Regelungen zur einheitlichen Rechtsanwendung im Bereich BAföG
      - Fungieren als Ansprechpartner für schwierige Fälle, Fälle mit besonderen Umständen oder mit komplexen
        Sachverhalten
    • Schadensberichterstattung
      - Prüfung und Entscheidung zu eingetretenen Schadensfällen (Leistungsfälle, in denen Leistungen der
        Ausbildungsförderung rechtswidrig erbracht wurden und zu Lasten der Behörde gehen)
      - Erstellung Schadensbericht an das Landesamt für Ausbildungsförderung
    Unsere Erwartungen:
    • eine bis zum Besetzungstermin erfolgreich abgeschlossene 
      - Ausbildung zur /zum Verwaltungsfachangestellten oder
      - Ausbildung im allgemeinen mittleren Verwaltungsdienst oder
      - Ausbildung zur/zum Kommunalfachangestellten (Angestellten-Lehrgang I) oder
      - 3-jährige Berufsausbildung verbunden mit einschlägigen Erfahrungen und der Bereitschaft zur Qualifizierung zur/zum
        Verwaltungsfachangestellten (Angestelltenlehrgang I)
    • Rechtskenntnisse für die übertragenen Aufgaben (u. a. BAföG, SGB I, II, III, VIII, X Iund XII, EStG, SäHO, OWiG, SächsVwZG, SächsVwVG, BGB, BEEG, BEG, BKGG, LPartG, MuschG, USG, UVG, ZDG, ZPO)
    • hohe Belastbarkeit
    • soziale Kompetenz, Team- und Kommunikationsfähigkeit
    • sichere und anwendungsbereite PC-Kenntnisse in den üblichen Office-Anwendungen
    • Bereitschaft zur Qualifizierung
    • Pkw-Führerschein und Bereitschaft zur dienstlichen Nutzung des Privat-Pkw

    Unser Angebot:

    • Einstellung als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter nach TVöD-VKA
    • Teilzeitbeschäftigung mit familienfreundlichen flexiblen Arbeitszeiten (keine Kernzeiten)
    • alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, z. B. eine jährliche Sonderzahlung, vergünstigte Versicherungstarife, die Zahlung von vermögenswirksamen Leistungen, Urlaubsanspruch in Höhe von 30 Tagen pro Kalenderjahr und eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung bei Anstellung nach TVöD
    • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
    • schrittweise Einarbeitung

    Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) IX sind ebenfalls ausdrücklich willkommen. Ein entsprechender Nachweis der Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

    Haben wir Ihr Interesse geweckt?

    Dann reichen Sie bitte Ihre aussagefähige und vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Schul- und Abschlusszeugnisse mit Notenspiegel, Qualifikationsnachweise, lückenlose Arbeitszeugnisse und dienstliche Beurteilungen) elektronisch und unter Angabe der Kennziffer über unser elektronisches Bewerberportal ein.

    Bitte sehen Sie von einer Papierbewerbung oder einer Bewerbung per E-Mail ab. Eingesendete Unterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beiliegt. Bei Fehlen des Rückumschlags werden die Unterlagen datenschutzkonform vernichtet.

    Bewerbungsschluss: 7. November 2021

    Wir weisen Sie darauf hin, dass nur vollständige und innerhalb der Bewerbungsfrist eingegangene Bewerbungsunterlagen im Auswahlverfahren berücksichtigt werden können.

    Die/Der nach Durchführung des Stellenbesetzungsverfahrens für die Einstellung vorgesehene Bewerberin/Bewerber ist verpflichtet, ein Behördenführungszeugnis nach § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und die Erstellungskosten zu tragen. Es ist nicht notwendig, bereits den Bewerbungsunterlagen ein Führungszeugnis beizufügen.

     

     

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