Der Landkreis Zwickau ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in den neuen Bundesländern. Aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt und seines kulturellen Erbes ist er einer der attraktivsten Lebensräume in Sachsen. Seine breit aufgestellte Bildungslandschaft garantiert eine durchgängige Betreuung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen.

Unsere moderne, dienstleistungsorientierte und familienfreundliche Landkreisverwaltung ist Dienstleister für rund 324.000 Bürgerinnen und Bürger sowie 14.000 Unternehmen und freut sich auf Ihre Mitarbeit!

Das Landratsamt Zwickau sucht

eine/einen Sachgebietsleiterin/ Sachgebietsleiter Lebensmittelüberwachung
unter der Kennziffer 180/2019/DIII
im Dezernat Ordnung, Umwelt, Verbraucherschutz                                                
für das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt /
Sachgebiet Lebensmittelüberwachung
in Vollzeit
Stellenbewertung Entgeltgruppe 15 TVöD-VKA / Besoldungsgruppe A 14 SächsBesG
Beschäftigungsdauer unbefristet
Beschäftigungsbeginn 01. April 2020

Ihr Aufgabengebiet:

  • Leitung des Sachgebietes, das heißt Zuständigkeit für die übertragenen Aufgaben sowie Erfüllung der aus geltenden Regelungen resultierenden Pflichten durch Planung, Organisation, Koordination, Kontrolle und Anweisung sowie Innovation und Rationalisierung
  • Wahrnehmung der Vorgesetztenfunktionen
    - Entscheidungen zu Aufgabenübertragungen, Arbeitsabläufen, Arbeitsanweisungen und Arbeitsort sowie
      Durchführung von Belehrungen, Beurteilungen und Disziplinarmaßnahmen
    - operative Planung und Leitung sowie Sicherung der perspektivischen, strategischen Entwicklung des Sachgebietes 
    - Einleitung und Durchführung von Veränderungsprozessen sowie Optimierung von Geschäftsprozessen
    - Erarbeitung von Zielstellungen und Konzeptionen
    - Sicherung eines einheitlichen Verwaltungshandelns im Sachgebiet
  • Mitarbeiterführung
    - Förderung der Mitarbeiterleistungen durch Beeinflussung von Zusammenarbeit, Motivation, Verantwortungs- und 
      Kostenbewusstsein
    - Einsatzorganisation wie z. B. Urlaubs-, Vertretungs-, Vollmachten- und Befugnisplanung sowie Fallzahlenverteilung
    - Mitarbeiterförderung und -entwicklung sowie Mitarbeiterinformation und –beratung
    - Durchführung von Mitarbeitergesprächen
    - Sicherung der fachlichen Anleitung und Schulung der unterstellten Mitarbeiter
  • Überwachung des Verkehrs mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln, sonstigen Bedarfsgegenständen und freiverkäuflichen Arzneimitteln im Hinblick auf die Einhaltung der Rechtsvorschriften
    - Durchführung von Kontrollen und Überwachung

    - Auswertungen von Kontrollen und Gutachten sowie Kontrolle und Unterstützung der Lebensmittelkontrolleure bei der Erstellung von Verwaltungsbescheiden
    - Veranlassung von Ermittlungen bei Verstößen und Einleitung von Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr bei dringenden Gefahren und Gefahr im Verzug
    - Durchführung von Import- und Exportuntersuchungen von Lebensmitteln inklusive der Ausfertigung der erforderlichen Atteste
    - Überprüfung und Erarbeitung der lebensmittelrechtlichen Stellungnahmen im Rahmen von bauordnungsrechtlichen Anträgen und Erstellung von sonstigen Gutachten
  • Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten und Straftatbeständen
    - Einleitung und Durchführung von Verwaltungsverfahren und Ordnungswidrigkeitsverfahren
    - Wahrnehmung der Funktion als Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaft
    - Durchführung von Ermittlungen und Zeugenvernehmungen
    - Dokumentation und Beweissicherung bei Verdacht des Vorliegens eines Rechtsverstoßes

Unsere Erwartungen:

  • Approbation als Tierarzt mit Abschluss als Fachtierarzt für Lebensmittelhygiene oder Fachtierarzt für öffentliches Veterinärwesen
  • umfassende Kenntnisse im Bereich der Lebensmittelüberwachung, aber auch in den übrigen Aufgabengebieten des amtstierärztlichen Dienstes
  • Führungskompetenz und hohe Sozialkompetenz
  • Engagement, Belastbarkeit sowie ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit
  • sicheres und überzeugendes Auftreten
  • Bereitschaft zur Teilnahme an der Rufbereitschaft
  • Pkw-Führerschein und Bereitschaft zur dienstlichen Nutzung des Privat-Pkw
Unser Angebot:
  • Einstellung als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter nach TVöD-VKA bzw. bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen Berufung in das Beamtenverhältnis
  • familienfreundliche flexible Arbeitszeiten (keine Kernzeiten)
  • alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, z. B. eine jährliche Sonderzahlung, vergünstigte Versicherungstarife, die Zahlung von vermögenswirksamen Leistungen, Urlaubsanspruch in Höhe von 30 Tagen pro Kalenderjahr und eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung bei Anstellung nach TVöD
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • schrittweise Einarbeitung

Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) IX sind ebenfalls ausdrücklich willkommen. Ein entsprechender Nachweis der Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann reichen Sie bitte Ihre aussagefähige und vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Schul- und Abschlusszeugnisse mit Notenspiegel, Qualifikationsnachweise, lückenlose Arbeitszeugnisse und dienstliche Beurteilungen) elektronisch und unter Angabe der Kennziffer über unser elektronisches Bewerberportal ein.

Bitte sehen Sie von einer Papierbewerbung oder einer Bewerbung per E-Mail ab. Eingesendete Unterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beiliegt. Bei Fehlen des Rückumschlags werden die Unterlagen datenschutzkonform vernichtet.

Bewerbungsschluss: 19. Januar 2020

Wir weisen Sie darauf hin, dass nur vollständige und innerhalb der Bewerbungsfrist eingegangene Bewerbungsunterlagen im Auswahlverfahren berücksichtigt werden können.

Die/Der nach Durchführung des Stellenbesetzungsverfahrens für die Einstellung vorgesehene Bewerberin/Bewerber ist verpflichtet, ein Behördenführungszeugnis nach § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und die Erstellungskosten zu tragen. Es ist nicht notwendig, bereits den Bewerbungsunterlagen ein Führungszeugnis beizufügen.

 

 

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