Der Landkreis Zwickau ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in den neuen Bundesländern. Aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt und seines kulturellen Erbes ist er einer der attraktivsten Lebensräume in Sachsen. Seine breit aufgestellte Bildungslandschaft garantiert eine durchgängige Betreuung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen.

Unsere moderne, dienstleistungsorientierte und familienfreundliche Landkreisverwaltung ist Dienstleister für rund 316.000 Bürgerinnen und Bürger sowie 14.000 Unternehmen und freut sich auf Ihre Mitarbeit!

Das Landratsamt Zwickau sucht

eine/einen Sachgebietsleiterin/ Sachgebietsleiter Ausländer
unter der Kennziffer 221/2020/DIII
im Dezernat Ordnung, Umwelt, Verbraucherschutz                                                
für das Ordnungsamt, Sachgebiet Ausländer
in Vollzeit
Stellenbewertung Entgeltgruppe 11 TVöD-VKA; Besoldungsgruppe A 11 Sächs. Besoldungsgesetz
Beschäftigungsdauer unbefristet
Beschäftigungsbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Ihr Aufgabengebiet:

  • Leitung des Sachgebietes, das heißt Zuständigkeit für die übertragenen Aufgaben sowie Erfüllung der aus geltenden Regelungen resultierenden Pflichten durch Planung, Organisation, Koordination, Kontrolle und Anweisung sowie Innovation und Rationalisierung
  • Wahrnehmung der Vorgesetztenfunktionen
    - Entscheidungen zu Aufgabenübertragungen, Arbeitsabläufen, Arbeitsanweisungen und Arbeitsort sowie
      Durchführung von Belehrungen, Beurteilungen und Disziplinarmaßnahmen
    - operative Planung und Leitung sowie Sicherung der perspektivischen, strategischen Entwicklung des Sachgebietes 
  • Mitarbeiterführung
    - Förderung der Mitarbeiterleistungen durch Beeinflussung von Zusammenarbeit, Motivation, Verantwortungs- und Kostenbewusstsein
    - Einsatzorganisation wie z. B. Urlaubs-, Vertretungs-, Vollmachten- und Befugnisplanung sowie Fallzahlenverteilung
    - Mitarbeiterförderung und -entwicklung sowie Mitarbeiterinformation und –beratung
    - Durchführung von Mitarbeitergesprächen
  • Wahrnehmung der aufgaben- und fachbezogenen Funktionen
    - Mitwirkung an Veränderungsprozessen, Aufgabenkritik, Leistungsintensivierung
    - Zuarbeit zu Konzeptionen des Amtsleiters
    - Sicherung eines einheitlichen Verwaltungshandelns im Sachgebiet
    - Erarbeitung von Stellungnahmen, Berichten und Statistiken
    - Sicherung der fachlichen Anleitung/ Schulung der unterstellten Beschäftigten, insbesondere der SB mit besonderen Aufgaben und SB Negativentscheidung und aufenthaltsbeendende Maßnahmen, vor allem bei Veränderungen und Novellierungen gesetzlicher Grundlagen/ Verordnungen
    - Problemerkennung, -entscheidung und Bekanntgabe
  • Durchführung schwieriger Verwaltungsverfahren
    - Bearbeitung von bzw. Unterstützung bei schwierigen Einzelfällen, Anweisung der Sachbearbeiter und Mitarbeiter in schwierigen Fällen, Klärung von Zweifelsfragen
    - Bescheidprüfung bei belastenden Verwaltungsakten mit hohem Schwierigkeitsgrad
    - Erarbeitung entscheidungserheblicher rechtlicher Stellungnahmen zu Härtefällen und Petitionen

  • Durchführung von Sicherheitsbefragungen in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verfassungsschutz
  • Zusammenarbeit mit der Ausländerbeauftragten, Vereinen, Verbänden und Einrichtungen, Ausländer betreffend, Konfliktberatung

Unsere Erwartungen:

  • abgeschlossene Hochschulausbildung (Diplomgrad mit dem Zusatz FH oder Bachelor) der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung bzw. abgeschlossener Angestelltenlehrgang II mit Prüfung zur/zum Kommunalwirt/in (SKVS) und/oder Verwaltungsfachwirt/in für eine Einstellung als Tarifbeschäftigter
  • Befähigung für die Laufbahngruppe 2. 1. Einstiegsebene in der  Fachrichtung Allgemeine Verwaltung für die Einstellung im Beamtenverhältnis
  • umfassende Rechtskenntnisse im aufgabenbezogenen Rechtsgebiet u.a. Aufenthaltsgesetz, Freizügigkeitsgesetz, Asylverfahrensgesetz mit dazugehörigen Verordnungen, Sächsisches Flüchtlingsaufnahmegesetz
  • Führungskompetenz und hohe Sozialkompetenz
  • Engagement, Belastbarkeit sowie ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit
  • sicheres und überzeugendes Auftreten
  • Bereitschaft an einer Mitarbeit im Verwaltungsstab (KatS)
  • Pkw-Führerschein und Bereitschaft zur dienstlichen Nutzung des Privat-Pkw
Unser Angebot:
  • Einstellung als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter nach TVöD-VKA bzw. bei Vorliegen der Voraussetzungen Berufung ins Beamtenverhältnis
  • familienfreundliche flexible Arbeitszeiten (keine Kernzeiten)
  • bei Einstellung nach TVöD-VKA: alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, z. B. eine jährliche Sonderzahlung, vergünstigte Versicherungstarife, die Zahlung von vermögenswirksamen Leistungen, Urlaubsanspruch in Höhe von 30 Tagen pro Kalenderjahr und eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung bei Anstellung nach TVöD
  • Bei Einstellung im Beamtenverhältnis sind die Regelungen des Sächsischen Beamtengesetzes mit seinen ergänzenden Gesetzen und Verordnungen einschlägig.
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • schrittweise Einarbeitung

Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) IX sind ebenfalls ausdrücklich willkommen. Ein entsprechender Nachweis der Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann reichen Sie bitte Ihre aussagefähige und vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Schul- und Abschlusszeugnisse mit Notenspiegel, Qualifikationsnachweise, lückenlose Arbeitszeugnisse und dienstliche Beurteilungen) elektronisch und unter Angabe der Kennziffer über unser elektronisches Bewerberportal ein.

Bitte sehen Sie von einer Papierbewerbung oder einer Bewerbung per E-Mail ab. Eingesendete Unterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beiliegt. Bei Fehlen des Rückumschlags werden die Unterlagen datenschutzkonform vernichtet.

Bewerbungsschluss: 30. November 2020

Wir weisen Sie darauf hin, dass nur vollständige und innerhalb der Bewerbungsfrist eingegangene Bewerbungsunterlagen im Auswahlverfahren berücksichtigt werden können.

Die/Der nach Durchführung des Stellenbesetzungsverfahrens für die Einstellung vorgesehene Bewerberin/Bewerber ist verpflichtet, ein Behördenführungszeugnis nach § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und die Erstellungskosten zu tragen. Es ist nicht notwendig, bereits den Bewerbungsunterlagen ein Führungszeugnis beizufügen.

 

 

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