Der Landkreis Zwickau ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in den neuen Bundesländern. Aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt und seines kulturellen Erbes ist er einer der attraktivsten Lebensräume in Sachsen. Seine breit aufgestellte Bildungslandschaft garantiert eine durchgängige Betreuung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen.

Unsere moderne, dienstleistungsorientierte und familienfreundliche Landkreisverwaltung ist Dienstleister für rund 316.000 Bürgerinnen und Bürger sowie 14.000 Unternehmen und freut sich auf Ihre Mitarbeit!

Das Landratsamt Zwickau sucht

eine/einen Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter Wasser bzw. Abfallrecht
unter der Kennziffer  59/2021/DIII
im Dezernat   Ordnung, Umwelt, Verbraucherschutz
für das   Umweltamt / Sachgebiet Wasser bzw. Abfall, Altlasten, Bodenschutz
in   Vollzeit
Stellenbewertung   Entgeltgruppe 9b TVöD-VKA
Beschäftigungsdauer  unbefristet
Beschäftigungsbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Ihr Aufgabengebiet als SB Wasser befristet zur Vertretung bis zum 30.06.2022 umfasst:

  • Durchführung von wasserrechtlichen Verfahren zum Vollzug des Wasserhaushaltsgesetzes und des Sächsischen Wasserhaushaltsgesetzes bezogen auf Grundwasser, Oberflächengewässer und Anlagen
    Erlaubnisverfahren, Bewilligungen, gehobene Erlaubnisse, Genehmigungen und sonstige Entscheidungen im wesentlichen unter Einbeziehung der fachlichen Stellungnahmen
    - komplexe Bewertung der Sachverhalte, Klärung der Genehmigungstatbestände und der Genehmigungsfähigkeit
    - einzelfallbezogene Bescheidung unter Abwägung fachtechnischer und verwaltungsrechtlicher Belange
    - Altrechtsprüfung und Feststellung
    - Anordnungen zur Anpassung an geltende Rechtslage
    - Einbeziehen, Abwägen bzw. Ersetzen von Entscheidungen anderer Rechtsbereiche
    - Berücksichtigung von Anforderungen aus wasserrechtlichen Schutzgebietsvorschriften
  • Wahrnehmung der Gewässeraufsicht
  • konzeptionelle, koordinierende Arbeit und Prüfung/Bewertung wasserwirtschaftlicher Sachverhalte bei anderen Verfahren und Planungen
    - Prüfungen im Rahmen Träger öffentlicher Belange

Ihr Aufgabengebiet als SB Abfallrecht ab 01.07.2022 umfasst dauerhaft:

  • Bearbeitung von Maßnahmen bei rechtswidriger Abfalllagerung, -behandlung oder –ablagerung
    - Erarbeitung von Untersagungs- und Beseitigungsanordnungen mit:
    ○ Ermittlung des Sachverhaltes
    ○ rechtliche Abwägung der Fachstellungnahmen bzw. Protokolle der Behördlichen Überwachung
    ○ Prüfung der Zumutbarkeit der einzuleitenden Maßnahmen gegenüber dem/den Verpflichtenden
    ○ unterschriftsreife Erstellung des Verwaltungsaktes
    ○ Anwendung von Zwangsmitteln zur Durchsetzung erlassener Anordnungen
    ○ Einleitung geeigneter Maßnahmen zur Beseitigung rechtswidriger Zustände im Rahmen der Ersatzvornahme
    ○ Einleitung von Erstmaßnahmen und unmittelbare Ausführung von Maßnahmen
    ○ Vorbereitung und Durchführung von Vergaben einschließlich der Vertragsabwicklung für Ersatzvornahmen und unmittelbare Ausführungen

  • Vollzug und Durchsetzung von Verordnungen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und dem Sächsischen Kreislaufwirtschafts- und Bodenschutzgesetz
    - Führen von Verwaltungsverfahren zum Verordnungsvollzug
    - Bestätigung des Endes der Abfalleigenschaft auf Antrag

  • Bearbeitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren
    - Ermittlung des Sachverhaltes, Beweissicherung, Prüfung Verfolgungshindernisse
    - Prüfung des Sachverhaltes auf Straftatbestände
    - fachliche Einspruchsprüfung

  • Bearbeitung abfallrechtlicher Stellungnahmen
  • Bearbeitung von Abbruchvorhaben
  • Durchführung von Beratungen zu abfallrechtlichen Problemen

Unsere Erwartungen:

  • eine erfolgreich abgeschlossene Hochschulausbildung (Diplomgrad mit dem Zusatz FH oder Bachelor) der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung oder für den gehobenen Verwaltungsdienst wie Bachelor of Law oder  Angestelltenlehrgang II mit Prüfung zur/zum Kommunalwirt (SKVS) und/oder Verwaltungsfachwirt/in
    wünschenswert mit fachlichen Kenntnissen auf dem Gebiet Wasser bzw. Abfall
  • wünschenswert sind anwendungsbereite Rechtskenntnisse auf dem Gebiet des Abfall- und Wasserrechts
  • selbstständiges und verantwortungsbewusstes Handeln für sach- und termingerechte Aufgabenerfüllung
  • Engagement, Belastbarkeit sowie Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Programmen
  • Pkw-Führerschein und Bereitschaft zur dienstlichen Nutzung des Privat-Pkw

Unser Angebot:

  • Einstellung als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter nach TVöD-VKA
  • familienfreundliche flexible Arbeitszeiten (keine Kernzeiten)
  • alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, z. B. eine jährliche Sonderzahlung, vergünstigte Versicherungstarife, die Zahlung von vermögenswirksamen Leistungen, Urlaubsanspruch in Höhe von 30 Tagen pro Kalenderjahr und eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung bei Anstellung nach TVöD
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • schrittweise Einarbeitung

Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) IX sind ebenfalls ausdrücklich willkommen. Ein entsprechender Nachweis der Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann reichen Sie bitte Ihre aussagefähige und vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Schul- und Abschlusszeugnisse mit Notenspiegel, Qualifikationsnachweise, lückenlose Arbeitszeugnisse und dienstliche Beurteilungen) elektronisch und unter Angabe der Kennziffer über unser elektronisches Bewerberportal ein.

Bitte sehen Sie von einer Papierbewerbung oder einer Bewerbung per E-Mail ab. Eingesendete Unterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beiliegt. Bei Fehlen des Rückumschlags werden die Unterlagen datenschutzkonform vernichtet.

Bewerbungsschluss:   11. April 2021

Wir weisen Sie darauf hin, dass nur vollständige und innerhalb der Bewerbungsfrist eingegangene Bewerbungsunterlagen im Auswahlverfahren berücksichtigt werden können.

Die/Der nach Durchführung des Stellenbesetzungsverfahrens für die Einstellung vorgesehene Bewerberin/Bewerber ist verpflichtet, ein Behördenführungszeugnis nach § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und die Erstellungskosten zu tragen. Es ist nicht notwendig, bereits den Bewerbungsunterlagen ein Führungszeugnis beizufügen.

 

 

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