Der Landkreis Zwickau ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in den neuen Bundesländern. Aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt und seines kulturellen Erbes ist er einer der attraktivsten Lebensräume in Sachsen. Seine breit aufgestellte Bildungslandschaft garantiert eine durchgängige Betreuung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen.

Unsere moderne, dienstleistungsorientierte und familienfreundliche Landkreisverwaltung ist Dienstleister für rund 316.000 Bürgerinnen und Bürger sowie 14.000 Unternehmen und freut sich auf Ihre Mitarbeit!

Das Landratsamt Zwickau sucht

eine/n
Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Prostituiertenschutzgesetz, Schwarzarbeit
unter der Kennziffer   227/2020/DIII
im Dezernat   Ordnung, Umwelt, Verbraucherschutz
für das   Ordnungsamt / Sachgebiet Polizeirecht
in   Vollzeit
Stellenbewertung   Entgeltgruppe 9b TVöD-VKA
Beschäftigungsdauer   unbefristet
Beschäftigungsbeginn   zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Ihr Aufgabengebiet:

  • Erteilung von Anmeldebescheinigungen für Prostituierte gemäß § 3 Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchuG) in Verbindung mit der Prostitutions-Anmeldeverordnung
  • Bearbeitung von Erlaubnissen für das Prostitutionsgewerbe
  • Überwachung und Kontrollen
  • Feststellung von Ordnungswidrigkeiten nach ProstSchG und Anzeige bei der Bußgeldstelle
  • Vollzug des Gesetzes zur Bekämpfung von Schwarzarbeit
  • Kontrollen im Rahmen des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG)
  • Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft
  • Widerspruchsbearbeitung in Angelegenheiten des Allgemeinen Polizeirechts

Unsere Erwartungen:

  • erfolgreich abgeschlossene Hochschulausbildung (Diplomgrad mit dem Zusatz FH oder Bachelor) der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung oder abgeschlossener Angestelltenlehrgang II mit Prüfung zur/zum Kommunalwirt (SKVS) und/oder Verwaltungsfachwirt/in
  • anwendungsbereite Rechtskenntnisse (z. B. Prostituiertenschutzgesetz, Prostitutions- Anmeldeverordnung, Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, Verwaltungsverfahrensgesetz, Verwaltungsvollstreckungsgesetz, Strafprozessordnung, etc.)
  • selbstständiges und verantwortungsbewusstes Handeln für sach- und termingerechte Aufgabenerfüllung
  • hohe Belastbarkeit, Flexibilität, Konfliktfähigkeit und Teamfähigkeit
  • zielgruppengerechte Kommunikation, sicheres und seriöses Auftreten sowie Vertraulichkeit
  • sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Programmen
  • Pkw-Führerschein und Bereitschaft zur dienstlichen Nutzung des Privat-Pkw

Unser Angebot:

  • Einstellung als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter nach TVöD-VKA
  • familienfreundliche flexible Arbeitszeiten (keine Kernzeiten)
  • alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, z. B. eine jährliche Sonderzahlung, vergünstigte Versicherungstarife, die Zahlung von vermögenswirksamen Leistungen, Urlaubsanspruch in Höhe von 30 Tagen pro Kalenderjahr und eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung bei Anstellung nach TVöD
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • schrittweise Einarbeitung

Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) IX sind ebenfalls ausdrücklich willkommen. Ein entsprechender Nachweis der Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann reichen Sie bitte Ihre aussagefähige und vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Schul- und Abschlusszeugnisse mit Notenspiegel, Qualifikationsnachweise, lückenlose Arbeitszeugnisse und dienstliche Beurteilungen) elektronisch und unter Angabe der Kennziffer über unser elektronisches Bewerberportal ein.

Bitte sehen Sie von einer Papierbewerbung oder einer Bewerbung per E-Mail ab. Eingesendete Unterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierten Rückumschlag beiliegt. Bei Fehlen des Rückumschlags werden die Unterlagen datenschutzkonform vernichtet.

Bewerbungsschluss:   13. Dezember 2020

Wir weisen Sie darauf hin, dass nur vollständige und innerhalb der Bewerbungsfrist eingegangene Bewerbungsunterlagen im Auswahlverfahren berücksichtigt werden können.

Die/Der nach Durchführung des Stellenbesetzungsverfahrens für die Einstellung vorgesehene Bewerberin/Bewerber ist verpflichtet, ein Behördenführungszeugnis nach § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und die Erstellungskosten zu tragen. Es ist nicht notwendig, bereits den Bewerbungsunterlagen ein Führungszeugnis beizufügen.

 

 

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